Tri Club Aarau


Unsere Partner:

Schmid Velosport Rohr
Akupunktur Massage Polymeyer
Skinfit
K17
Physiotherapie Schubien

News



Datum: 28. 11. 2011
Laufen für einen guten Zweck: der Charity Event 2011

Unter den 7‘568 Läufern war der Tri-Club Aarau auch in diesem Jahr mit einer stolzen Teilnehmerzahl vertreten. Wir möchten unseren Athleten ganz herzlich zu den tollen Resultaten gratulieren. Gemeinsam mit der Krebsliga Aargau möchten wir uns bei euch bedanken: euer Einsatz ist wichtig und hilft Menschen, die direkt vom Krebs betroffen sind.

Wir wünschen euch eine schöne Vorweihnachtszeit!

Bertrand Grob, 1:31.14,4, Age Group 140, Gesamt 418
Martina Suter, 1:55.22,2, Age Group 147, Gesamt 452
Georges Mauch, 1:34.24,2, Age Group 200, Gesamt 619
Marisa Oeschger, 1:59.29,1, Age Group 207, Gesamt 858
Christian Mangold, 1:33.07,1, Age Group 212, Gesamt 530
Rolf Gutjahr, 1:33.47,0, Age Group 75, Gesamt 583
Andrea Reber, 1:52.36,9, Age Group 120, Gesamt 370
Markus Reber, 1:52.36,7, Age Group 730, Gesamt 1894
Brigitte Köhn, 2:02.54,3, Age Group 86, Gesamt 702
Matthias Köhn, 2:01.10,7, Age Group 460, Gesamt 2268
Stefan Gottermayer, 1:43.37,3, Age Group 520, Gesamt 1314
Esthi Maurer, 1:40.05,7, Age Group 23, Gesamt 87
Sabine Greuter, 1:54.08,6, Age Group 81, Gesamt 410
Ivo Kreijger, 1:49.39,1, Age Group 456, Gesamt 1724
Peter Steffen, 1:40.06,2, Age Group 174, Gesamt 1048



Datum: 30. 09. 2011
Erlebnisbericht Patrick Leuenberger: Ultra-Trail Tour du Mont-Blanc

Bereits 5 Mal konnte ich am UTMB teilnehmen und 4 Mal hintereinander finishen. Mit Rennabbruch nach 20 km und dem Neustart am darauf folgenden Morgen letztes Jahr dachte ich, bereits so ziemlich alle Möglichkeiten kennengelernt zu haben. Doch dieses Jahr wurde nochmal alles anders.

Wie letztes Jahr durchquerte zwar eine Kaltfront die Streckenabschnitte der ersten 60km. Doch dieses Jahr wurde der Start um 5 Stunden auf Freitagabend 23:30 verschoben.Die Strecke wurde um zirka 12 Leistungskilometer gekürzt, damit der Kontrollschluss eingehalten werden kann.

Die Wetterbedingungen in den ersten 12 Stunden waren sehr abwechslungsreich. Regen auf dem ersten Pass, schneebedeckt der zweite Pass, Schneesturm auf dem dritten Pass und Sonne auf dem vierten Pass.

Während der ersten Rennhälfte fühlte ich mich oft müde und hatte das Gefühl nicht recht vorankommen. Nach einem Power-Nap um 15 Uhr sagte ich mir, dass es wohl dieses Jahr etwas länger dauern würde, ich jedoch auf jeden Fall ins Ziel kommen möchte. Als ich nach rund 100 km an einem Verpflegungsposten auf meine Familie traf und hörte, dass doch über 1000 Läufer hinter mir sind stieg meine Zuversicht wieder. Nach 124 km in Champex angekommen vernahm ich, dass die Strecke um 16Leistungskilometer auf 170km und 9700 HM verlängert würde. Wieder war Selbstmotivation gefordert, da eine Verlängerung der Strecke durch ein nicht bekanntes Gebiet und ohne bekanntes Streckenprofil nach 26 Stunden Renndauer nicht leicht zu verkraften ist. Von Champex führte nun die Strecke 1000 HM hinunter nach Martigny.In Martigny angekommen ging es rasch wieder 300 HM hinauf und zum Erstaunen vieler auch wieder hinunter. Zum Glück habe ich mich vorher mit Telefon und GPS orientiert und war deshalb auch nicht frustriert als wir wieder in Martigny unten angekommen waren. Danach führte die Strecke schnurgerade von Martigny 1000 HM hinauf auf den Col de la Forclaz und damit zurück auf die ursprünglichen Strecke.

Ich kam nun weiter gut voran und konnte mich nach einem weiteren Aufstieg schon bald auf die Zielankunft freuen. Die letzten Jahre kam ich immer zwischen Mitternacht und Morgen ins Ziel. Jetzt war meine Zielankunft um 14:30 (Sonntag). Schon auf den letzten beiden Streckenabschnitten hatte es viele Zuschauer. Bei meiner Ankunft in Chamonix fühlte ich mich wegen der vielen Zuschauer und trotz meines 384. Rangs wie ein Sieger - grandios.

Von 2300 Gestarteten kamen 1131 ins Ziel. In den letzten Jahren ist die Finisher-Quote kontinuierlich auf 60 % angestiegen. Dass dieses Jahr nur knapp 50 % das Ziel erreichten zeigt, wie wichtig es ist sich auch während eines Wettkampfs auf wechselnde Bedingung einstellen zu können.
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Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser sensationellen Leistung und danken für den spannenden Bericht!

Patrick Leuenberger, 39:22:07, Rang 384



Datum: 30. 09. 2011
20 Jahre Tri-Club Aarau
Der 20-Jahre-Jubiläumsanlass vom Tri-Club Aarau war ein voller Erfolg! Eine lustige Truppe bestehend aus rund 20 Personen feierte den Anlass in den Baumwipfeln des Waldseilgartens Rütihof und danach beim gemeinsamen Nachtessen. Die Fotos sind ab sofort online abrufbar.

http://lh4.ggpht.com/-i6TSRfdwRI4/ToTDU3jlT9E/AAAAAAAAB4o/Yoj4nrAX8Bc/s144-c/201120JahreJubilaum.jpg


Datum: 14. 09. 2011
Jubiläumsanlass verschoben!
Wetterbedingt haben wir unseren Jubiläumsanlass auf den 25.09.2011 verschoben. Bitte meldet euch mit dem neuen Doodle-Link an! Gruss, Hansjörg


Datum: 14. 09. 2011
Jubiläumsanlass TCA um eine Woche verschoben

Aufgrund der schlechten Wetterprognosen für Sonntag, sehen wir uns leider gezwungen, den Jubiläumsanlass um eine Woche zu verschieben. Klettern bei 13 Grad, Wind und Regen macht keinen Spass...

Wir hoffen natürlich wiederum auf viele Anmeldungen (Anmeldestand für diesen Sonntag: sensationelle 27 Teilnehmer! :-))

Herzlichen Dank und wir freuen uns auf euch!

Hansjörg




Datum: 05. 09. 2011
August-News

Clubmeisterschaft Baldegg Triathlon 2011

Die Clubmeisterschaft vom Tri-Club Aarau war ein voller Erfolg! Bei strahlendem Wetter kämpften sich unsere 10 Athleten meisterhaft durch die Disziplinen im und um den Baldeggersee. Ein toller Anlass mit sensationellen Resultaten. Wir gratulieren ganz herzlich und bedanken uns auch bei den zahlreichen Familienangehörigen und Supportern für die Unterstützung.

Triathlon:
Greuter Sabine, 01:20:43.2, Age Group 24, Gesamt 43 (CM)
Mauch Christoph, 00:57:18.3, Age Group 4, Gesamt 8 (CM)
Gloor Jürg, 01:02:31.9, Age Group 18, Gesamt 42
Mauch Georges, 01:06:20.9, Age Group 33, Gesamt 68
Die Alfonso, 01:16:42.8, Age Group 58, Gesamt 125
Quidort Marcel, 01:04:10.5, Age Group 9, Gesamt 54
Kälin Markus, 01:04:39.7, Age Group 11, Gesamt 57
Oeschger Peter, 01:00:38.3, Age Group 11, Gesamt 24
Aebi Hansjoerg, 01:12:26.2, Age Group 25, Gesamt 105

Duathlon:
Baumberger Jacqueline, 01:27:33.2, Age Group 2, Gesamt 7 (CM)
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Swiss Alpine Davos

An der 26. Austragung des Swissalpine in Davos nahmen 5‘000 Läufer aus über 50 Ländern teil. Stolze 8 Athleten starteten für den Tri-Club Aarau und trotzten den teilweise turbulenten Wetterbedingungen. Sieger über die Königsdisziplin wurde bereits zum fünften Mal Jonas Buud, der sich in einem international stark besetzten Feld über die 79.1 Kilometer und 2‘370 Höhenmetern in 06:11:02 durchsetzte. Bei den Frauen lief Lizzy Hawker ein einsames Rennen an der Spitze. Sie gewann mit über 11 Minuten Vorsprung (07:16:17).

Wir gratulieren unseren Mitgliedern zu diesen sensationellen Leistungen!

K78:
Maurer Esthi, 09:51:52, Age Group 7, Gesamt 39
Roidl Gabriele, 12:09:06, Age Group 41, Gesamt 152
Steffen Peter, 08:39:41, Age Group 12, Gesamt 106

K42:
Gottermayer Stefan, 05:16:48, Age Group 62, Gesamt 335

C42
Precek Raphaela Nadja, 03:40:47, Age Group 1, Gesamt 6
Suter Martina, 04:27:20, Age Group 9, Gesamt 37

K30:
Oeschger Marisa, 03:08:50, Age Group 22, Gesamt 97

K10:
Thalmann Monika, 00:57:42, Age Group 6, Gesamt 12
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Inferno Triathlon

Die Organisatoren des diesjährigen Inferno Triathlons im Berner Oberland wurden bereits beim Start gefordert: starker Wind und Wellengang veranlasste die Veranstalter eine knappe Stunde vor Wettkampfbeginn, die Disziplin Schwimmen aus Sicherheitsgründen abzusagen.

Auch unser Verein war im schönen Berner Oberland mit einer Athletin erfolgreich vertreten. Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser tollen Leistung!

Cina Barbara, 11:06.07,1, Age Group 10, Gesamt 20
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Triathlon die Locarno

Wir gratulieren unseren beiden Herren Mauch ganz herzlich zu den tollen Resultaten beim diesjährigen Locarno Triathlon!

Mauch Christoph, 59.24,3, Age Group 1, Gesamt 7
Mauch Georges, 1:09.55,9, Age Group 31, Gesamt 82
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Datum: 05. 09. 2011
Peter’s Laufspecial: Niesenlauf

Auch in diesem Jahr bot sich unseren Vereinsmitgliedern die Gelegenheit, den Niesen im Laufschritt und in Joggingschuhen zu bezwingen. Die Fotos dazu findet ihr wie gewohnt im Picasa-Web.

Vielen Dank an Peter für die Organisation!


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Datum: 30. 07. 2011
Korrektur Ironman Switzerland
Leider ist uns im grossen Sommerbericht ein Fehler unterlaufen. Sorry Wiebke und wir gratulieren natürlich noch einmal zu Deiner tollen Leistung!

Wiebke Schubien, 11:38,04, Gesamt 655, Age Group 9



Datum: 18. 07. 2011
Der grosse Sommerbericht: Ironman Switzerland / Challenge Roth / Gigathlon 2011

Ironman Switzerland 2011

Der 15. Ironman Zurich Switzerland wird als voller Erfolg in die Geschichtsbücher eingehen. Sensationelle Zeiten - trotz verlängerter Radstrecke - und zwei würdige Sieger aus der Schweiz machten dieses Rennen zum packenden Event. Über 100‘000 Zuschauer feuerten die Athleten am Streckenrand an.

Bereits zum fünften Mal machte der Thalwiler Ronnie Schildknecht das Rennen (8:19:51 / Verlängerung der Radstrecke um 3.4km wegen einer Baustelle). Kurz nach dem Wechsel auf die Laufstrecke übernahm Schildknecht die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr aus der Hand. Den zweiten Platz erkämpfte sich der Spanier Clemente Alonso-Mckernan vor dem Schweizer Mathias Hecht.

Bei den Damen durfte Karin Thürig einen überlegenen Sieg feiern. Die Zentralschweizerin, die im Herbst nach der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii ihre aktive Karriere beenden wird, kämpfte sich zu Beginn der Radstrecke an die Spitze und finishte mit in einer fantastischen Zeit (9:03:26 Verlängerung der Radstrecke um 3.4km wegen einer Baustelle).

Mit grandiosen 10 Finishern war der Tri-Club Aarau auch in diesem Jahr würdig vertreten. Wir gratulieren allen gestarteten Mitgliedern zu dieser sensationellen Leistung!

Markus Reber, 10:31,14, Gesamt 257, Age Group 58
Stephan Karlen, 9:39,17, Gesamt 50, Age Group 2
Wiebke Schubien, 11:38,03, Gesamt 657, Age Group 156
Marcel Quidort, 11:18,37, Gesamt 544, Age Group 20
René Schärer, 11:04,14, Gesamt 444, Age Group 10
Michael Dürst, 11:10,52, Gesamt 494, Age Group 73
Foti Prodromos, 10:28,32, Gesamt 235, Age Group 28
Martin Oster 12:13,50, Gesamt 908, Age Group 211
Jürg Gloor, 11:54,36, Gesamt 784, Age Group 187
Christoph Schenker, 10:50,18, Gesamt 360, Age Group 53
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Challenge Roth (Ironmandistance)

Die diesjährige Austragung des Challenge Roth darf sich gleich doppelt in die Geschichtsbücher des Triathlonsportes eintragen: Mit neuer Weltbestzeit sowohl bei den Männern und bei den Frauen!

Überragend siegte Andreas Raelert bei seiner Roth-Premiere mit einer Zeit von 7:41:33. Damit schlug er den Belgier Marino Vanhonacker um mehr als vier Minuten, der sich gerade mal sieben Tage an seiner Bestzeit von Klagenfurt erfreuen konnte.

Die Sensation perfekt machte die dreifache Hawaii-Siegerin Chrissie Wellington, die zum dritten Mal in Folge beim Challenge Roth gewann. Ihren eigenen Rekord aus dem Vorjahr von 8:19:13 konnte die beste Triathletin der Welt erneut um genau eine Minute verbessern und überquerte die Finishline nach sagenhaften 8:18:13. Bereits als 5. im Gesamtklassement überquerte Wellington die Ziellinie!

Wir gratulieren Christian zu dieser tollen Leistung und wünschen gute Erholung!

Christian Haas, 11:24:18, Gesamt 1‘249, Age Group 320
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Gigathlon 2011

Über 5‘000 Teilnehmer lockte die Austragung des Gigathlon 2011 an den Start. Der grösste Multisport Event der Schweiz machte in diesem Jahr den Kanton Wallis unsicher und stand sinnigerweise unter dem Motto „on the rocks“. Die Organisatoren setzten das Motto dann auch realitätsnah um: steinige Höhen und ewiges Eis verlangten den Teilnehmern physisch und mental die letzten Reserven ab. Eine ganz besondere Austragung dieses spannenden Anlasses, geprägt von vielen Höhenmetern interessanten Begegnungen und ausserordentlichen Leistungen.

Wir gratulieren unseren Mitgliedern ganz herzlich zu dieser fantastischen Leistung!

Markus Kälin, 28:42,06, Rang 110 (Single)
2 for ever young gets 100 mit Esther Maurer, Peter Steffen (couple) 27:06,37 Rang 165
Zoot mit Monika und Rolf Freyenmuth (Team of five) 19:54,19 Rang 66
Schau ma mal mit Rolf Gutjahr (Team of five) 24:53:29, Rang 638
Dikke Lul, 3 Bier mit Sabine Greuter und Ivo Kreijger (couple) 27:45,32 Rang 179
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Datum: 21. 06. 2011
Laufspecial Teufelsschlucht

Exklusiv und druckfrisch: die Fotos von Peters Teufelsschlucht Laufspecial. Eine Supersache. Besten Dank!

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Datum: 15. 06. 2011
Aquathlon Serie Hallwiler- & Sempachersee

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Tom organisiert eine 3er Aquathlon-Serie für jedermann am Hallwiler- und Sempachersee. Falls Du Lust auf ein schnelles Schwimm-Lauf Kombitraining hast, so bist Du herzlich willkommen. Die Anmeldung ist vor Ort und die Streckendetails werden am Briefing mitgeteilt.

Aquathlon Serie Hallwilersee:
Dienstag 21.Juni 2011 und Dienstag 5.Juli 2011

Zeitplan:
18:15 Uhr Treffpunkt Bad Brestenberg
18:40 Uhr Race Briefing
18:45 Uhr Start

Distanzen:
Schwimmen ~ 1 km, Laufen ~5 km
Strecke und allfällige Änderungen werden beim Briefing bekannt gegeben.

Startgeld 10.--
Versicherung ist Sache der Teilnehmer
Die 3 erstklassierten erhalten je einen Preis

Aquathlon Sempachersee:
Mittwoch 29.Juni 2011
weitere Infos folgen in Kürze

Viel Spass und Erfolg!







Datum: 08. 06. 2011
PowerBar Ironman 70.3 Switzerland

Am Sonntag taumelte die Zürichsee-Gegend rund um Rapperswil wieder einmal im Ironman-Fieber. Rund 2‘000 Athleten waren angetreten, um sich der Herausforderung eines Half-Ironmans zu stellen.

Grosse Namen waren auf der Starliste vertreten. Bei den Frauen gewann die Vorjahressiegerin Caroline Steffen (4:15:10) vor Karin Thürig (4:18;31). Keine grosse Überraschung für Insider der Szene: das Wunderkind, made in Switzerland, hat in Ihrer Wahlheimat Australien im Mai den ersten Ironman gewonnen. Ihr Ziel: ein Sieg in Hawaii. Zuzutrauen wäre es der Spiezerin auf jeden Fall. Bei den Herren holte sich der Deutsche Andi Böcherer mit einem neuen Streckenrekord in 3:46;56 vor den Schweizern Ronnie Schildknecht (3:51;23) und Mathias Hecht (3:54;36) unangefochten den Titel.

Die Squadra des Tri-Club Aarau war mit unglaublichen 8 Athleten und sensationellen Zeiten in Rapperswil vertreten. Wir gratulieren und sind stolz auf unsere Finisher!

Domenico Finocchiaro, 5:01:51, Age Group 79, Gesamt 355
Daniela Conti, 6:08:10, Age Group 57, Gesamt 312
Marcel Quidort, 5:10:51, Age Group 17, Gesamt 478
Markus Kälin, 5:13:35, Age Group 18, Gesamt 522
Christian Haas, 5:25:38, Age Group 137, Gesamt 702
Peppi Von Der Muehll, 6:41:50, Age Group 264, Gesamt 1561
Gabriele Roidl, 6:23:24, Age Group 34, Gesamt 1464
Christian Mangold, 5:09:21, Age Group 75, Gesamt 457



Datum: 31. 05. 2011
Tom Läubli – unser erster Ironman im 2011!

Tom Läubli hat am 21. Mai 2011 in Lanzarote den wahrscheinlich härtesten Ironman der Welt zum zweiten Mal erfolgreich beendet. 1‘500 Teilnehmer haben dieses Jahr die legendäre Strecke in Angriff genommen. Der Lanzarote Ironman zeichnet sich vor allem durch grosse Hitze, starke Winde (Surfmekka) und durch eine sehr coupierte Radstrecke aus. Mit über 2‘500 Höhenmetern hält der Wettkampf den Rekord unter den Ironman Radstrecken. Gewonnen wurde das Rennen durch Timo Bracht bei den Herren und Rachel Joyce bei den Damen. Tom Läubli finishte in einer Zeit von 13.40:54 auf dem 844. Rang. Herzliche Gratulation und gute Erholung.

Tom Läubli Rang 844, Swim 01.02:53 Bike 06.41:22 Run 05.41:55



Datum: 24. 05. 2011
1000-Staegli-Lauf

Und wieder einmal fand am letzten Montag ein tolles Laufspecial organisiert von Peter statt. Unsere Laufgruppe stellte sich dem 1000-Stägli in Aarburg mit Bravour. Die Fotos in der Picasa-Galerie zeigen, dass unsere 6 Montagsläufer die Herausforderung mit viel Spass und Elan gemeistert haben.

Vielen Dank an Peter für die Organisation und die lustigen Bilder!


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Datum: 02. 05. 2011
Rennbericht Tristar Mallorca von Daniela und Domenico

Nach 3 ½ Monaten hartem Training, haben wir mitte April unseren ersten Triathlon der Saison 2011 absolviert. Wir haben am Tristar Mallorca in Portocolom über die Distanz 1km/100km/10km teilgenommen. Dieser Wettkampf war für uns ein B-Wettkampf was bedeutet, dass wir diesen aus dem vollen Training aus absolviert haben, ohne vorher ein Tapering (Reduktion des Trainingsumfangs vor einem Wettkampf) zu machen.
Das Hafenstädtchen Portocolom schien uns als Austragungsort für einen Wettkampf gelegen, die Schwimmstrecke durch die Bucht geschützt, eine schöne Veloroute quer durchs hüglige Gelände und eine eher flache Laufstrecke entlang der Bucht von Portocolom. Das Wetter präsentierte sich am Renntag auch fantastisch, so dass einem schönen Wettkampf nichts im Wege stehen konnte.

Fakten zum Tristar Mallorca:
Schwimmstrecke: 1km
Radstrecke: 100 km, 1500hm (2 Runden à 50km)
Laufstrecke: offiziell 10km... mehr dazu später.

Als wir zum Schwimmstart gebeten wurden, gingen wir davon aus, dass es ein Wasserstart wird. Die Profis haben sich im Wasser eingereiht und auch die ersten Amateure plumpsten ins Wasser (man musste von einem Bootssteg ins Wasser springen). Auf dem Steg war es ziemlich eng, so dass wir uns als rücksichtsvolle Schweizer eingliederten und weit hinten standen. Und plötzlich starteten die Profis mit dem Schwimmen.

Domenico
Einmal im Wasser, richtete ich meine Schwimmbrille, als ich eine Hektik um mich wahrnahm. Das Rennen war bereits gestartet und ich hatte gar nichts mitbekommen. Schnell noch den Startknopf der Uhr drücken uns los ging‘s. Das Schwimmtraining der letzten Monate hatte sich bezahlt gemacht und ich habe schnell wieder Boden (oder Wasser) gut gemacht. Nach 16 Minuten ging ich aus dem Wasser und war mit dieser Leistung sehr zufrieden. Die Rennmessung zeigte 17:52 an, was durch den verschlafenen, schlecht organisierten Start zurückzuführen war.

Daniela
Huch, vom Steg ins Wasser springen? Mit diesem Schwimmstart hatte ich nicht gerechnet! Ich nahm meinen Mut zusammen und sprang mit den letzten ins Wasser. Schock, dass Wasser war mit 17 Grad nicht gerade warm und da vorher keine Möglichkeit bestand, sich einzuschwimmen, musste ich mich zuerst mal an das kalte Wasser gewöhnen. Während ich noch mit dem kalten Wasser kämpfte, schwammen bereits alle davon. Erst jetzt begriff ich, dass der Start wohl bereits am Steg begonnen hatte…! Auf Grund des kalten Wassers war ich aber noch kurzatmig, so dass ans Crawlen nicht zu denken war. So schwamm ich die ersten 200m im gemütlichen Brustschwumm, genug Zeit, um meine Körpertemperatur und Atmung auszugleichen. Weit und breit war aber kein Schwimmer mehr in Sicht… Der Chico im Besenboot machte mir mit einem netten lächeln und dem „Daumen hoch“ Mut, so dass ich dann doch noch ins crawlen übergehen konnte und die restlichen 800m durchziehen konnte. Mit einer Zeit von 26 Minuten kann ich natürlich niemanden beeindrucken.

Domenico
Der Wechsel vom Schwimmen zum Rad war wieder einmal eine Katastrophe. Ich hatte mein Oberteil nicht unter dem Neopren an. Ergo: Es war fast unmöglich das Oberteil überzustreifen und der Reisverschluss war dabei ebenfalls gerissen. Ganze 5 Minuten hatte ich in der Wechselzone verbracht, während andere es in lockeren 1-2 Minuten gemacht haben.

Daniela
Der Wechsel vom Schwimmen aufs Rad war wie vorhergesehen etwas mühsam. Mit nassem Oberkörper in ein hautenges Triathlontrikot steigen ist eben etwas schwierig…Nachdem ich alle meine Sachen zusammen hatte und in die Radwechselzone rannte, war mein Fahrrad und noch ein weiteres ganz alleine am warten…

Domenico
Die Fahrradstrecke hatte es in sich. Ein Wellenblech folgte das andere und der Aufstieg auf San Salvador war ebenfalls ziemlich hart. Die Berge sind nicht meine Stärken und gerade deshalb habe ich dieses Rennen als Vorwettkampf ausgesucht. Das Ziel war beide Runden mit konstantem Puls und in etwa gleich schneller Zeit zu fahren, was mir sehr gut gelungen ist mit 01:44:17 und 01:46:36. Nur mit der Gesamtzeit war ich insgeheim eher enttäuscht und erhoffte mir 5 Minuten pro Runde schneller zu sein.

Daniela
Nun, die Devise lautete, einfach nicht runterkriegen lassen! Gemäss Pulsvorgabe von unserem Coach Rob fuhr ich die schöne Fahrradstrecke. Die meiste Zeit war ich alleine unterwegs und konnte so die schöne Landschaft geniessen, da ich mich nicht um die Mitstreiter kümmern musste. Die Strassen waren gesperrt, was für ein herrliches Gefühl einmal die ganz Fahrbahn für sich alleine zu haben! Bei km 80 hab ich dann doch noch 2 Radfahrer einholen können. Aber da streikten plötzlich meine Beine, Krämpfe in den Oberschenkeln machten sich bemerkbar. Leider musste ich dann wieder etwas Tempo rausnehmen, so radelte ich gezwungenermassen gemütlich Richtung Wechselzone. Mit der Fahrzeit von 4Std 15 Minuten war ich zufrieden, ohne Krämpfe wären wohl noch 5 Minuten weniger möglich gewesen.

Domenico
Der 2. Wechsel ging um einiges besser. Socken, Schuhe und Mütze anziehen, einen Schluck Wasser trinken und ab ging es.
Meine Oberschenkel waren ziemlich verhärtet, sodass ich meiner Muskulatur Zeit geben musste, sich der neuen Bewegung anzupassen. Die Geschwindigkeit fühlte sich gut an, nur der Puls wollte nicht in den gewünschten Bereich. Mein Coach forderte 45 Minuten für die 10 Km und ich war fest entschlossen dies zu erreichen. Ich habe etliche Athleten überholen können, doch als ich die erste Runde hinter mir hatte, kam ich ins Grübeln. Für die erste Runde brauchte ich 24:45, was eigentlich unmöglich war. Ich gab weiter Gas und verliess mich auf mein Gefühl und Puls. Die 2. Runde hatte ich nach 24:54 absolviert und hatte somit die 45 Minuten klar nicht erreicht. Die Laufzeit von 49:39 war im Ziel doch ziemlich niederschmetternd und konnte es mir nicht erklären. In den Trainings davor bin ich um einiges schneller gelaufen.

Daniela
Guten Mutes bin ich auf die Laufstrecke gestartet, überzeugt davon, dass meine Laufzeit gut ausfallen würde. Anders als erwartet fühlte ich mich aber etwas schwer, die Beinkrämpfe spürte ich noch leicht und irgendwie kam ich nicht in die Gänge. Der erste Wendepunkt sollte eigentlich nach 2.5km kommen…aber diese 2.5km schienen mir an diesem Tag besonders lang! Schnell merkte ich, dass wohl keine neue Bestzeit für die 10km drin liegen würden…so passte ich während dem Laufen dauernd meine Zielzeit an . Schlussendlich rannte ich die 10km in 1 Std 02 Min. Etwas enttäuscht, aber dennoch glücklich über das Finishen überquerte ich die Ziellinie. Im Grossen und Ganzen doch ein sehr schöner Wettkampf mit viel schönen Natureindrücken!

Etwas Befriedigung…
Am nächsten Tag lassen wir einen überraschen Artikel auf http://www.tri-mag.de. Dort steht, dass der Lauf offenbar 11km lang war, was wir mit Google Earth sofort überprüften. Wir kamen sogar auf 11.49 km. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie froh wir über diesen Messfehler waren…

Schlussfazit:
Der Tristar Mallorca ist ein gut organisierter Wettkampf. Zu bemängeln gab es nur den Ablauf des Start, sowie die Verpflegung im Ziel (es gab nicht für alle was zu essen). Mit unserer Leistung sind wir sehr zufrieden und freue uns auf unseren nächsten Wettkampf am 14. Mai Ironman 70.3 Mallorca.



Datum: 09. 03. 2011
Gelungener Saisonauftakt in Bremgarten

Auch in diesem Jahr bereicherten einige grosse Namen der Lauf- und Triathlonszene die Startliste des 29. Bremgarten Reusslauf: Neben Sven Riederer und Matthias Merz waren viele weitere bekannte Gesichter der Sportszene Schweiz vertreten.

Das Wetter an diesem Samstag war bitterkalt und der Himmel grau. Trotzdem erschienen zahlreiche Zuschauer und postierten sich rund um die historische Holzbrücke um die 3’573 Finisher nach der 11km langen Runde mit grossem Lärm, Fahnen und Kuhglocken in Empfang zu nehmen.

Auch vom Tri-Club Aarau haben sich 8 Läufer der Herausforderung gestellt. Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser tollen Leistung und wünschen einen guten Start in die Saison 2011!

Aebi Hansjörg, Staffelbach, 46.20,7, Age Group 216, Gesamt 544
Steffen Peter, 44.46,5, Age Group 48, Gesamt 417
Maurer Esther, 53.34,7, Age Group 61, Gesamt 199
Precek Raphaela Nadja, 49.52,2, Age Group 28, Gesamt 117
Gottermayer Stefan, 46.29,2, Age Group 221, Gesamt 556
Dürst Michael, 44.05,8, Age Group 139, Gesamt 367
Roidl Gabriele, 55.42,4, Age Group 104, Gesamt 286
Schubien Wiebke, 45.37,8, Age Group 19, Gesamt 38


Datum: 19. 02. 2011
Der Wettergott meint es gut - Langlauftag findet statt!
Programm:
- Der Treffpunkt ist morgen um 11.00 Uhr beim Langlaufzentrum in Studen SZ.
- Ungefähre Fahrzeit ab Aarau beträgt 1 Std 15 Min.
- Absprechen von Fahrgelegenheiten oder Fragen an Markus 079 440 16 20
- Ab 12.00 Uhr ist ein Langlaufguide für uns vor Ort
- Bitte dem Wetter entsprechende Kleider mitnehmen
- Impressionen von Studen unter www.studen-sz.ch

Viel Spass

http://lh6.ggpht.com/_Z6634iP2wEo/TUEzrLMNlaE/AAAAAAAABlQ/8StizxTlEgM/s144-c/2011LanglauftagStuden.jpg


Datum: 17. 02. 2011
2 . Langlauftag in Studen
Der Wetterbericht für den kommenden Sonntag sieht leider nicht rosig aus (Regen). Am Samstagnachmittag wird entschieden, ob der Langlauftag stattfindet oder nicht. Wir drücken die Daumen :-)

Wir informieren wieder über die Homepage.

http://lh6.ggpht.com/_Z6634iP2wEo/TUEzrLMNlaE/AAAAAAAABlQ/8StizxTlEgM/s144-c/2011LanglauftagStuden.jpg


Datum: 27. 01. 2011
Langlauftag Studen, Teil 1

Der Langlauftag am letzten Sonntag war ein voller Erfolg. 8 Mitglieder vom Tri-Club Aarau trotzten dem eisigen Winterwetter und machten sich auf den Weg ins schöne Langlaufzentrum Studen (SZ). Bei Sonnenschein und kalten -17°C erkundete unsere Gruppe das gut ausgebaute Loipennetz. Auf 900m über Meer gelegen, hat der kleine Ort am hinteren Ende des Sihlsees für alle Langlaufbegeisterten etwas zu bieten. Guide Reto versorgte uns auch in diesem Jahr mit wertvollen Tipps und Tricks.

Aufgrund der grossen Nachfrage haben wir uns entschlossen, einen zweiten Langlauftag durchzuführen. Dieser findet am Sonntag, 20. Februar 2011 statt. Bisher haben wir bereits 7 Anmeldungen, Kurzentschlossene dürfen sich gerne bis kurz vor dem Event bei Hansjörg oder Markus anmelden. Wir freuen uns auf euch!

Die Bilder vom 1. Teil des Events findet ihr in unserer Galerie auf Picasa Web. Vielen Dank an Markus für die Organisation.


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Datum: 19. 01. 2011
Tri-Club Aarau Langlauftag 2011 in Studen
Aufgrund der Anmeldungen haben wir uns entschlossen 2 Langlauftage in Studen durchzuführen. Diese sind am Sonntag den 23. Januar 2011 und am Sonntag 20. Februar 2011.
> Weitere Teilnehmer sind natürlich herzlich willkommen. Die Anmeldung ist noch offen. An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei Markus Kälin für die Organisation. Viel Spass beim Langlöifle!


Datum: 28. 12. 2010
Alleine trainieren war gestern...

...das Wintertraining vom Tri-Club Aarau hat begonnen: lauft mit uns mit!

Die Weihnachtszeit ist schon fast vorbei und das Jahr neigt sich definitiv dem Ende zu. Die Kälte und die früh einsetzende Dunkelheit im Winter machen ein regelmässiges Lauftraining oft zu einer grösseren Herausforderung. Deshalb haben wir das Trainingsangebot in der Winter- und Frühlingssaison erweitert: Jeweils am Mittwochabend findet ein zusätzliches, langsameres Lauftraining statt. Diese Trainingseinheit wird von Tom Läubli geleitet und startet jeweils um 18.30 Uhr beim Hallenbad Telli in Aarau. Natürlich findet das Lauftraining am Montag mit Peter Oeschger in Oberentfelden wie gewohnt auch weiterhin statt.

Details zu den Laufgruppen findet ihr im angehängten Flyer, die Starttermine im neuen Jahr werden unter www.triclubaarau.ch publiziert. Wir freuen uns auf euch alle!

Nun wünschen wir euch einen guten Rutsch und für das neue Jahr viel Erfolg, Glück und Gesundheit.

Hansjörg


PS: Liebe Läuferinnen und Läufer: bitte vergesst eure Lämpli und Reflektoren für das nächtliche Lauftraining nicht :-)




Datum: 22. 12. 2010
Weihnachtsbaum OL

Das letzte Lauftraining im Jahr 2010, stand ganz im Zeichen von Peter’s Weihnachtsbaum OL. 10 Triathleten standen wie „echte“ OL Läufer am Start bei der Badi Entfelden. Nach kurzer Erklärung gings dann auch gleich los. Der erste Task war das korrekte Übertragen der verschiedenen Posten auf die Karten. Es galt die 22 Weihnachtsbäume rund um Ober- und Unterentfelden in einer vernünftigen Reihenfolge ausfindig zu machen. Natürlich so schnell wie möglich. Die Buchstaben in der richtigen Kombination ergaben dann auch das gesuchte Lösungswort. 4 Teams, 7 Kilometer Stop an Go Training, eine Menge Spass und Eindrücke der Weihnachtsbaumvielfalt. Im Anschluss ging es zum „Höck“ in den Engel (natürlich passend zum Anlass) zu Pasta, Pizza und zur Nachbearbeitung des Laufes. An dieser Stelle möchten wir uns bei Peter Oeschger für den tollen Anlass ganz herzlich bedanken.

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Datum: 29. 11. 2010
Transswissrun 2010: Erlebnisbericht von Esther + Peter

Transswissrun 2010 oder vom Bodensee zum Genfersee in 7 Etappen

Vom Genfer- zum Bodensee in 7 Etappen à rund 50 km, insgesamt 370km, mit 15000 Höhenmetern, das ist der Transswissrun, den Hansjörg Balmer und Walter Schäfer dieses Jahr zum 3. Mal durchführen. Gerannt wird nach Karten oder GPS, Verpflegung gibt’s jeweils nach rund 12km, das Gepäck wird von Etappenort zu Etappenort transportiert. So ist die Anzahl der Teilnehmenden auf 30 limitiert.

Esthi: Welches Teufelchen hat mich da geritten, als ich mich entschloss, zusammen mit Peter diesen Ultralauf zu machen?!? Dabei war meine bis anhin längste Distanz bloss die eines Marathons…Die übrigen Teilnehmer, 21 Männer, 3 Frauen, scheinen alle viel erfahrener zu sein. Aber mich tröstet, dass ich jederzeit ins Auto steigen und eine Teiletappe mitfahren kann, falls meine Beine streiken. In Kreuzlingen, am Startort: erstes Beschnuppern der Teilnehmer. Alle sehen ganz „normal“ aus! Das Kribbeln im Bauch wächst, die Nacht verbringe ich oft wach.

Peter: Mich beginnen zunehmend lange und längere Läufe zu reizen, das hektische wild „Drauflosgerenne“ zahlreicher Laufveranstaltungen ist nichts mehr für mich. Wahrscheinlich werde ich halt doch langsam älter...
Eigentlich bin ich damals zufällig auf die TransSwiss-Seite gestossen und – hängen geblieben, immer wieder zurückgekehrt und habe schliesslich zuerst mich und dann auch Esthi von einer Teilnahme überzeugt. Wir wollens einfach mal versuchen, schief gehen kann ja nichts, versuche ich mich während der Anreise zu beruhigen. Ein leicht erhöhter Puls den gesamten Samstag über meint allerdings etwas anderes. Habe trotz ruhigem Zimmer doch auch schon besser geschlafen.

1.Etappe: Kreuzlingen-Hulftegg, 49,6km 1’369Hm.
Esthi: Um 8 Uhr morgens geht’s nach Foto und Startschuss los, die Karten der Strecke fest in der Hand. Wir starten alle zusammen, aber schon bald bilden sich kleine Grüppchen. Peter und ich wollen diese Etappe zusammen laufen; ich brauche ihn als Unterstützung. Eigentlich läuft sichs recht locker, das Tempo wählt niemand hoch, da es ja kein Rennen ist. So wird unterwegs gelacht, werden Sprüche geklopft, erste Kontakte geknüpft. Es ist kühl und recht unfreundlich; so wundern wir uns über zwei schwarze Gestalten am Wegrand mit Bikes, die auch noch wild zu knipsen beginnen als wir sie passieren. Überraschung gelungen! Petra und Marco begleiten uns nun die letzten 15 km auf die Hulftegg per Bike! So machts fast Spass, obwohl ich die Beine gut spüre. Auf der Hulftegg gibt’s aber Applaus, eine warme Mahlzeit und die verdiente Dusche.

Peter: Der Start erfolgt direkt am Ufer des Bodensees nach endlosem Fototermin. Bin trotz aller Unruhe direkt froh, endlich losrennen zu können. Habe einen Stein aus dem See gefischt und will ihn nun zum Genfersee tragen. Routinier Roli Gyssler aus Aarau, der diesen Lauf zum zweiten Mal absolviert, führt die ganze Gruppe aus Kreuzlingen heraus. Im Wald splittert sich das Feld rasch in kleinste Grüppchen auf. Deren Zusammensetzung ändert aber auf den folgenden 30 km immer wieder, sodass Esthi und ich sich bald einmal in einer Achtergruppe wieder finden, die in den kommenden Tagen stets mehr oder weniger gemeinsam unterwegs sein wird. Weil die Strecke ja nicht ausgeflaggt ist, gibt es anfangs immer wieder Diskussionen über den wirklichen Streckenverlauf, trotz Karten und GPS. Ich zumindest bin froh, nicht alleine laufen zu müssen. Das Finden der Verpflegungsstationen gibt aber zunehmend Sicherheit. Ansonsten verläuft die Etappe eigentlich problemlos und endet mit der freudigen Überraschung, dass unsere beiden Basler Freunde Petra und Marco extra angereist sind, um uns auf den letzten Kilometern zu begleiten, super! Der Aufstieg auf die Hulftegg erweist sich als viel harmloser als befürchtet, und so laufen wir dort am frühen Nachmittag ziemlich locker ein.

2.Etappe: Hulftegg-Brunni 56,3km 1’549Hm
Esthi: Welch Wunder, mich schmerzt nur die linke kleine Zehe, die allerdings etwas geschwollen ist. Das Wetter aber ist gar nicht nett zu uns; es regnet, so dass es sowohl für die Frühstarter um 7.30 Uhr als auch für uns um 8 Uhr heisst: Regenkleider an! Das wird sich leider den ganzen Tag nicht ändern. Aber pilgern heisst: mit den Füssen beten, wie wir grinsend an einer Markierung lesen. Aber beim Kloster Einsiedeln sind wir so nass und klamm, dass wir einen kurzen Zwischenstopp in einer Beiz machen, damit wir auch den Rest noch schaffen.

Peter: Fühle mich heute ganz und gar nicht sooo locker wie erwartet, lasse mir aber selbstverständlich nichts anmerken. Es regnet und ist kühl! Na ja, dann halt, wie heisst es so schön: Es gibt keine schlechtes Wetter, nur...
Wir starten um acht mit der schnelleren Gruppe. Der Weg führt vorerst hinab nach Wald und über Rüti nach Rapperswil. Hier fühlen sich die drei Zürcher Lauffreunde Kari, Markus und Stefan zu Hause und entdecken die eine oder andere Möglichkeit, die Strecke „etwas effizienter“ zurückzulegen. Etwas, das den beiden selbst ernannten Führungsläufern Nicole und Jochen, die sich dummerweise immer wieder verlaufen, nicht in den Kram passt und uns den Übernamen „Abkürzer“ einbringt. Tja, Lockerheit und Humor ist eben nicht Jedermannsfrausache.
Der Aufstieg auf den Etzel und der rund einstündige Run quer über sie Sihlsee-Ebene Richtung Einsiedeln wird schliesslich zum ersten Härtetest für alle: Der heftige Sturm und der Dauerregen fordern uns bis zum Klosterdorf alles ab.
Völlig unterkühlt beschliessen wir, uns in einem Restaurant kurz aufzuwärmen. Keine gute Idee: Wieder draussen in der Kälte dauert’s fast10 km, bis wieder wieder einigermassen auf Betriebstemperatur sind und unsere Energien wieder fürs Laufen statt fürs Schlottern einsetzen können. Alle sind schlussendlich erleichtert, als wir nach gut 6.40 h reiner Laufzeit Brunni am Fuss des grossen Mythen erreichen. Hansjörgs Balmers schwäbische Schupfnudeln retten uns am Ziel das Leben.

3.Etappe: Brunni-Kerns 50,3km 1’536Hm
Esthi: Den Aufstieg Richtung Grosser Mythen unternehmen wir in unserer Gruppe plaudernd. So vergesse ich meine linke kleine Zeh, die ich dick eingetapet habe. Danach geht’s auf der Strasse Richtung Brunnen, immer die Uhr quasi vor uns, da wir zu einer bestimmten Zeit das Schiff erreichen müssen. Wie verhext verlaufen wir uns und müssen so mit 5’15’’/km speeden und das über 5km lang! Ohne die andern hätt ich das nie geschafft! Aber das Beste kommt zum Schluss: a) Das Schiff fährt erst in 1 Stunde b) wir hättens trotzdem geschafft! c) die andern waren langsamer als wir 8!
Nach der leider sehr kurzen Schifffahrt geht’s rauf, runter; am schlimmsten wars beim Abstieg von Emmetten nach Beckenried, wo wir quasi ein Bachtobel runter stiegen. Ich mag definitiv Aufstiege lieber! Nur mit Medis liess sich zudem meine Zehe beruhigen, und die steilen Kuhweiden ohne ersichtlichen Weg gaben ihr völlig den Rest. Ich glaube, ich bin bloss noch nach Kerns gewalkt. Der Notarzt, der mich im Hotel besuchen musste, schnitt mir schliesslich einen eitrigen Umlauf auf, gab mir Salbe und Medis und die Hoffnung aufs Weiterlaufen!
Peter: Uff, das Wetter ist heute viel besser, denn es regnet zumindest nicht mehr so stark. Fühle mich heute interessanterweise bedeutend besser als gestern, sind heute ja auch „bloss“ 50,3 km. So wird man zusehends zum Kilometerfresser... Aber der Respekt vor jeder neuen Etappe ist doch immer wieder riesengross.
Beim Frühstück haben wir übrigens mit unseren gestern eiligst produzierten „Abkürzer“-T-Shirts für ein nachdenkliches Schweigen bei unseren beiden deutschen Rennläufern gesorgt, 1:0 für uns, d. h. Kari, Markus, Stefan, Andy, Thomas, Chregu, Esthi und mich. Der Aufstieg zur Holzegg ist kurz und äusserst heftig, bereitet unsere Körper jedoch optimal auf die nun folgenden 1000 Negativmeter hinunter nach Schwyz vor. Locker laufen wir diese gut vier km hinunter und staunen immer wieder über die Landschaft und die grandiose Aussicht. Leider ist der „Heimvorteil“ der Zürcher“ in Brunni abgelaufen und so verirren wir uns prompt nach Schwyz hinein. Nun wird es plötzlich hektisch, denn das Schiff in Brunnen fährt in 29 min, und es bleiben noch geschätzte 6 km bis dahin. Unser Tempo steigert sich in rekordverdächtige Höhen, denn die Strecke scheint immer länger zu werden. 2 Minuten vor der Abfahrt erreichen wir acht als Erste den Hafen und... das Schiff fährt erst in einer Stunde! Das OK hat sich leider getäuscht, grummel, grummel.
Nach der kurzen Überfahrt nach Treib steigt die Strecke wieder steil, wild, teilweise fast gefährlich an, um dann über Beckenried urplötzlich wieder beinahe senkrecht über einen Felsenpfad hinunter ans Seeufer zu führen. Der Rest der Strecke wird zu einem monotonen Muss. Einerseits verläuft die Strecke langweilig, andererseits müssen wir uns Esthi anpassen, denn ihre Zehenschmerzen werden unerträglich.
Ich bin sehr dankbar und glücklich, wenigstens selber keinerlei Beschwerden zu verspüren. In Kerns überwiegt die Freude, immerhin schon drei von sieben Etappen geschafft!

4. Etappe: Kerns- Interlaken 51.4 km 1'730 Höhenmeter
Esthi: Ich habe zwar vor Schmerzen kaum geschlafen, will aber unbedingt weiter kommen! So bastle ich der Zehe einen Verband, packe den Fuss in breitere Schuhe, und los geht’s, mit einer halben Stunde Vorsprung auf die andern von uns.
Juhui, es geht! Bei der 1.Verpflegung werde ich wie eine Olympia-Siegerin begrüsst! Das motiviert doch ungemein für den nächsten Teil! Ausserdem war ich bis jetzt erfolgreich im Karten Lesen, kann ich doch nicht mehr einfach hinter her laufen. Muss mich nur noch mit Ulrich einigen; wir haben dasselbe Tempo gefunden. Erst auf der Brünig Passhöhe holen uns die andern allmählich ein; auch sie erfreut, dass ich noch mit dabei bin. Danach geht’s gemeinsam durch den Ballenberg, über eine schaukelnde Hängebrücke und Bahngeleise über dem Brienzersee nach Interlaken zur River Lodge, einer Jugendherberge aus Containern. Mir wäre jetzt ein gemütliches Zimmer mit Dusche, wo ich meine Zehe behandeln hätte können, viel wert gewesen. Aber das werde ich wohl auch noch überleben! Die feine Paella von Hansjörg tröstet mich etwas.
Peter: Nach einer harten Nacht und dem Notfallarzt für Esthis Zeh aufzuschneiden, trennen sich heute erstmals die Wege der Gruppe: Esthi startet mit der langsameren Gruppe. Ich bete die gesamte Zeit über, dass sie es trotz Abszess packen wird. Auf den ersten km dem Sarnersee entlang bis Giswil geben Kari und ich erstmals etwas Gas, wir müssen uns irgendwie etwas austoben, getrauen uns aber angesichts der noch vor uns liegenden Strecke nicht, diese Pace durchzuziehen und lassen uns an der ersten Steigung von den anderen wieder einholen. Esthi sehe ich erst nach 30 km am Verpflegungsstand auf der Brünigpasshöhe wieder! Ich bin einigermassen erleichtert, denn sie scheint guter Dinge zu sein und die Etappe durchziehen zu können. Der Abstieg hinunter zum Brienzersee – wenig attraktiv und sehr, sehr steil führt zum Zusammenschluss in unserer Gruppe, nicht zuletzt auch deshalb, weil nun doch einige erste Beschwerden zu verspüren beginnen: Schmerzende Hüften und Rücken, entzündete Knochenhaut und/oder Sehnen machen dem einen oder anderen das Laufen zur Qual. Der wellige Trail über dem rechten Brienzerseeufer wird zunehmend zum Härtetest und optisch ähneln wir dem Rückzug der geschlagenen Eidgenossen damals in Marignano bedeutend mehr als einer peppigen Läufertruppe, die die Schweiz rennend durchqueren will. Aber es ist eine Selbstverständlichkeit, dass wir auf alle warten und das Ziel, die River Lodge in Interlaken zusammen erreichen. Knapp sieben Stunden Laufzeit und 52.3 km zeigt mir mein Garmin an. Körperlich fühle ich mich erstaunlicherweise täglich besser und Judihui, auch Esthi wird weitermachen können! Dergleichen beglückt wagen wir uns sogar erstmals in den Ausgang, wo alle mit Heisshunger unser xtes tägliches Dessert hinunterschlingen.

5. Etappe: Interlaken- Gurnigelbad 57.1km 2'038 Höhenmeter
Esthi: Das Wetter wird leider immer noch nicht besser und v.a. nicht wärmer! Doch heute starten wir schon zu dritt von unserer Gruppe mit den „Langsameren“. Es geht dem Thunersee entlang und ich teste meine neu gewonnenen Kartenleserinnenfähigkeiten mit den GPS’s von Kari und Stefan. Wir sind uns nicht immer ganz einig, aber die Verpflegungsstationen finden wir alle tipptopp. Wir ärgern uns v.a.dass die Fähre vor Thun nicht fährt und wir so eine riesige Schleife machen müssen. Endlich wird es doch etwas wärmer, wir begegnen dem FC Thun mit Murat Yakin beim Training, folgen dank Rolis OL-Kenntnissen schönen Wegvarianten und stehen schliesslich vor dem steilen Aufstieg nach Gurnigelbad. Der Wegweiser meint: 3h! Obwohl wir’s recht gemütlich nehmen, brauchen wir nur gut ein Drittel der Zeit! Der Körper scheint sich jetzt völlig an die langen Distanzen, Auf- und Abstiege gewöhnt zu haben. Es geht ja nicht im Schnellzugtempo, sondern „bummeln“ ist angesagt. Wir sind immerhin jeweils etwa 7 Stunden unterwegs.
Ich bin als 1.Frau oben, juhui! So bekomme ich heisse Wienerli, einmalige Aussicht und ein heimeliges Zimmer mit Dusche! Wenn das keine Belohnung ist!
Peter: Heute sind wohl alle froh, Interlaken wieder verlassen zu können. Der raue, laute und unbequeme Charme der Jugi hat nicht unbedingt zu einer echten Erholung beigetragen. Leider müssen heute zwei Läufer aufgeben: Dieter aus Deutschland und –seufz- auch Markus aus unserem Achter-Dreamteam. Seine Knochenhautentzündung hat sich über Nacht derart verschlimmert, dass es absolut unvernünftig gewesen wäre, nicht aufzugeben, schade! Auch Andy, Kari und Stefan entschliessen sich mit Esthi, heute vorerst mit der ersten, „langsameren“ (?) Gruppe zu starten, sodass bei den Rasern nur noch Chregu, Thomas, Jochen und Nicole, sowie ich übrig bleiben. Vorerst bleiben die beiden Deutschen bis zur ersten Verpflegung hinter uns, quasi in Lauerstellung, um dann bei der ersten Verpflegung ganz schnell zu machen und die Führung so an sich zu reissen. Na ja, wer es braucht...
Mich heimelt die Strecke sehr rasch an, entspricht sie doch bis Thun zumindest in weitesten Teilen der Samstagslaufstrecke des Gigathlon 2010, nur dass sich heute erstmals so etwas wie Sonnenschein zaghaft andeutet, ganz im Gegensatz zu Sturm und Hagel damals. Die gute Nicole scheint mit den zahlreichen Auf- und Abstiegen gar nicht zurecht zu kommen. So laufen sie stets nur wenige Meter vor uns, und wir lassen sie unseren Atem im Nacken spüren, hihihi.

Schliesslich überholen wir sie an einer steilen Stelle, sie verlaufen sich, stur wie sie sind - „Wir laufen schliesslich nicht jedem nach!“ – und verlieren so den Anschluss an uns und bis zum Gurnigelbad über eine halbe Stunde auf uns, ohne Abkürzungen unsererseits selbstverständlich.
Im Gegenteil, nach Thun verlaufen wir uns im Militärgelände brutal, trotz Chregus OL-Support und suchen über eine Viertelstunde nach einem Ausweg. Auf den folgenden welligen 10 km holen wir schliesslich auch endlich wieder Esthi und ihre drei Begleiter ein, sodass unsere Gruppe abgesehen von Markus wieder komplett ist.
Der Schlussaufstieg hinauf ins Bad – rund 5 km mit geschätzten 600 Höhenmetern
wird zum Ausscheidungsrennen. Der Weg ist klar und die meisten versuchen zu zeigen, was sie noch drauf haben. OL-Gigant Roli und Swissalpine-Bergziege Kari lancieren das Race. Ich vermag zu kontern und entdecke zu meiner grossen Freude meine Qualitäten als Bergläufer. Ich laufe mich in einen Rausch hinein und gebe Vollgas, stets mit der Vision vor Augen, Roli, der eine Abkürzung gefunden hat plötzlich wieder vor mir zu haben. Schlussendlich laufe ich aber doch als erster völlig happy am Ziel ein und... – keiner ist da! Wo zum Himmel sind denn die Leute vom OK und Staff?
In diesem Moment erscheint Hansjörg auf dem Parkplatz, will in Ruhe ausladen und traut seinen Augen nicht. Er glaubt erst nicht, dass ich die Strecke gelaufen bin. Erst als einige Minuten später Kari, Thomas und Roli (es gab tatsächlich eine Abkürzung!) einlaufen, fasst er sich wieder. Und ich habe heute erstmals wirklich müde Beine und gönne mir gleich zwei Biere und drei Paar Wienerli am Ziel... keine optimale Sportlerverpflegung, aber heute lasse ich eine 5 für einmal extrem gerade sein.

6. Etappe: Gurnigelbad-Moléson Village 54.0 km 2'484 Höhenmeter
Esthi: Heute steht die Königsetappe an! Aber nach gestern ist für mich klar: die Hürde des 5.Tages ist geschafft! Jetzt gebe ich nicht mehr auf! Also heissts am Morgen wieder: Zehen tapen, eine Schmerztablette ins Gepäck und los geht’s! Unsere Langsamgruppe wird immer grösser; heute rennen wir alle zusammen, auch, weil inzwischen praktisch alle über grössere oder kleinere Verletzungen klagen. Ausser Peter, der fit ist wie am 1.Tag und immer wieder das Tempo anziehen will! Ist heute nicht ganz mein Tag, denn wieder heisst es steile Bergwiesen ohne Weg, dafür umso mehr Kuhfladen queren. Igitt! Zum Glück (haha) ist der Tag lang und es kommen noch schönere Strecken, z.B. ein Wanderweg durch eine wunderschöne Schlucht, den ich beinahe fliegend hinter mich bringe. Andy leidet heute sehr, will aber unbedingt nach Gruyère, aber schliesslich erreichen wir alle nach einem mehr als 5km langen steilen Schlussanstieg die Lagerunterkunft aus den 60er Jahren. Immerhin haben wir eine Dusche im Zimmer.
Peter: Ich komme langsam nicht mehr aus dem Staunen heraus! Zuallererst über Esthi: Was diese Frau leistet, ist gigantisch. Trotz zweitem Abszess an einem anderen Zeh und grossen Schmerzen läuft sie immer wieder weiter, und dann in welchem Tempo! Auch über meinen Körper staune ich zusehends. Auch nach sechs Tagen verspüre ich nicht die kleinsten Beschwerden, im Gegenteil, ich fühle mich von Tag zu Tag stärker und besser, werde langsam richtiggehend euphorisch. Trotzdem versuche ich eine gewisse Demut beizubehalten, denn Finisher-Garantien gibt es wohl nie, vor allem dann noch nicht, wenn die vom OK dazu erhobene Königsetappe am Morgen auf uns wartet. Ich gebe es auch zu, diese 2'500 Höhenmeter, von heute, die machen gewaltig Eindruck.
Die ersten 15 km durchs Gantrisch-Gebiet geben uns dann auch bereits den Tagestarif bekannt: Ein schnell wechselndes Auf und Ab, meist über verschlammte Weiden, Stacheldrahtüber- unter- und was weiss ich für Querungen, Wege, die den Namen nicht verdienen, fordern von allen bis zum km 30 am Ende des Schwarzsees alles ab. Dann geht es erst so richtig mit den Höhenmetern los, bis es bei km 40 dann endlich wieder einmal zivilisiert, sprich mindestens auf einem Mergelsträsschen, hinab nach Broc und Gruyère geht. In der eindrücklichen Schlucht um Broc treffen wir wieder einmal auf Jochen und Nicole. Sie scheint ja tatsächlich keine Bergauf- und noch weniger eine Bergabläuferin zu sein und bringt kaum einen Fuss vor den anderen.
Ich rate Esthi im Spass, etwas für ihr Selbstvertrauen zu tun und sich an Nicoles Fersen zu heften. Erstaunt registrieren wir nach einigen Minuten, dass sie sie nicht nur ein-, sondern gar überholt. Es sei ihr bei diesem Tempo langweilig geworden, lautet später Esthis lakonische Antwort, was unter uns für grösste Heiterkeit sorgt. Tja, wer den Schaden hat, braucht eben für den Spott nicht zu sorgen, vor allem dann nicht, wenn man eine Woche lang in erster Linie durch das Fehlen jeglichen Humors aufgefallen ist.
Nach der letzten Verpflegung und der Durchquerung des von Touristen überschwemmten Käsestädtchens Gruyère wartet der Schlussaufstieg nach Moléson, nicht sehr steil, dafür endlos scheinend. Interessanterweise scheinen einigen, die unterwegs am Ende ihrer Kräfte schienen und über heftigste Schmerzen klagten, angesichts der Zielnähe wieder Flügel zu wachsen und lassen Andy, der kaum noch gehen kann und Esthi entgegen der getroffenen Abmachungen stehen und laufen weg. Ich bleibe deshalb bei Esthi, und so laufen wir zu zweit Moléson entgegen, ich leicht sauer, wobei ich schlussendlich auch nicht so genau weiss, weshalb. Nach netto 8.52 h erreichen wir die Unterkunft und ich begrabe meinen Frust unter einer Riesenmenge vertilgter Frühlingsrollen und Samosas. Was solls, Hauptsachen Kalorien.

7. Etappe: Moléson Village – Lausanne 50.3 km 1'536 Höhenmeter
Esthi: Endlich, endlich hat die Sonne ein Erbarmen mit mir und leuchtet was das Zeug hält, was für viele wieder zu warm ist! Heute laufe ich mit Andy, der unter starken Schmerzen doch noch mitmacht und Christian, der auch ziemlich leidet. So können wir uns jeweils streiten, welches der richtige Weg ist. Heute sind die Verpflegungsstationen noch toller als sonst schon, hat doch Peti, der voraus läuft, an jeder Station ein kleines Briefli für mich hinterlassen! So macht Laufen doch Spass! Wie jubeln wir, als wir das 1.Mal von weitem den Genfersee erkennen: Juhui, fast haben wir es geschafft! Na ja, etwa 30 km fehlen noch... Irgendwann an diesem Tag stinkt es mir, der Bahnlinie oberhalb der Rebberge entlang zu laufen und ich geniesse es, alleine durch die Reben zu laufen, obwohl ich so noch mehr Kms und Hms mache. Aber heute spielt es keine Rolle mehr. Als ich nach Lutry an den Genfersee laufe, weine ich still vor Freude und Stolz, eine solche Leistung vollbracht zu haben. Die Euphorie hält bis Lausanne an; ich laufe recht schnell und kanns kaum erwarten, in der Jugi anzukommen. Peter läuft mir vom Ziel her entgegen, sodass wir zusammen einlaufen können, obwohl er schon gefinisht hat.
Alle haben wir es geschafft! und so stellen wir uns noch so gerne mit den T-Shirts zum Schlussfoto auf. Es ist wirklich das Eindrücklichste, das ich je gemacht habe!
Peter: Heute erwache ich mit absolut gemischten Gefühlen. Ich weiss nicht so recht, ob ich mich darüber freuen soll, dass wir es bald geschafft haben, oder ob ich traurig bin, dass sich eine fantastische Woche ihrem Ende entgegenneigt. Ich entscheide mich dafür, diesen Tag einfach zu geniessen, schliesslich fühle ich mich immer noch, oder wieder top und mache mit Esthi ab, dass ich heute für einmal mein eigenes Tempo laufen werde.
Heute starten mit Ausnahme von Nicole und Jochen alle Teilnehmenden zum langsameren Termin, dies in erster Linie, weil der Weg die ersten 500 Höhenmeter hinauf nicht so klar scheint. Auf der Höhe über Moléson angekommen, verabschieden sich Thomas und ich von den anderen und laufen zügig und doch locker nach Les Paccots davon. Ich fühle mich grossartig und geniesse es, die Handbremse endlich gelöst zu haben. Die Kilometer rasen wie im Flug an uns vorbei, und ich schreibe bei sämtlichen Verpflegungen immer wieder Briefchen an Esthi, die unsere gute Seele Helga – wenn es sie nicht schon gäbe, müsste man sie erfinden – als Postillon d’ Amour an Esthi weitergibt.
Auf einem Höhenweg nach Châtel-St.-Denis erkennen wir erstmals in der Ferne den Lac Léman! Wehmut und Begeisterung packt uns, und wir beide geben weiter Vollgas, geniessen jeden Kilometer – zumindest bis wir weit über Vevey in die Lavaux-Weinberge einbiegen: Heute scheint erstmals diese Woche wirklich die Sonne und so wird es bald einmal fast 30° warm! Rasch wird uns auch klar, weshalb in der Lavaux derart tolle Weine gedeihen. Innert Kürze fühlen wir zwei uns wie einsame, vergessene Bratwürste auf dem Grill, und unser Flüssigkeitsumsatz schnellt in ungeahnte Höhen!
Nach der letzten Verpflegung in Lutry führt uns der Weg glücklicherweise direkt und senkrecht hinunter ans Seeufer. Die verbleibenden 10, endgültig letzten – schnüff – Kilometer führen immer direkt am See zur Jugi Lausanne, wo sich das endgültige Ziel befindet.
Glücklich und leicht ausgepowert erreichen Thomas und ich nach gut sechs Stunden Laufzeit gemeinsam die Jugi. Es war eine herrliche Etappe! Nach einigen Litern Mineralwasser (!) beschliesse ich, ausgerüstet mit einer Ladung Trauben, Esthi, die sich auch bereits am Seeufer befindet, entgegen zu laufen. Auf schweren Beinen führt mich der Weg erneut zurück, in freudiger Erwartung der besten Frau der Welt in Bälde zu begegnen. Doch wo bleibt sie denn??? Nach 5 km rufe ich leicht entnervt an und muss feststellen, dass wir uns im grossen Gewümmel von unzähligen Leuten am Ufer verpasst haben!
OK, also laufe ich wieder zurück, um ihr dann zwei km vor dem Ziel endlich um den Hals fallen zu können. Gemeinsam mit Esthi laufe ich ein zweites Mal ein und fühle mich dabei so grossartig wie selten in meinem Leben. Wir beide haben Grosses geleistet und noch Grösseres erlebt und ich könnte die ganze Welt umarmen, entscheide mich dann aber mangels genügend Kräften, es vorerst bei Esthi zu belassen.
Später bringe ich meinen, den ganzen Weg über mitgetragenen Stein, zu seinen Genfersee-Kollegen und habe dabei definitv das Gefühl, eine absolut fantastische und allen, die das Laufen an sich lieben, heiss zu empfehlende Sache gut zu Ende gebracht zu haben.
Mein Runner’s High wird übrigens danach noch eine ganze Woche anhalten, und eigentlich schwebe ich bis zum heutigen Tag immer noch leicht auf Wolke sieben.




http://picasaweb.google.com/triclubaarau/2010TransSwissRun


Datum: 16. 11. 2010
Hallenbad Schönenwerd: Heizung ist geflickt
Liebe Kolleginnen und Kollegen. Ich habe erfahren,
dass die Heizung im Hallenbad Schönenwerd wieder
repariert ist. Somit ist der Trainingsbetrieb
wieder normal (Dienstag 19.00 Uhr) und natürlich
auch ohne Neopren.
Liebe Grüsse Hansjörg


Datum: 02. 11. 2010
Die Bilder vom Hallwilerseelauf sind jetzt online im Fotoalbum
Auf Picasaweb findet ihr zahlreiche Impressionen von unserem Charity Event. Ein riesiges Dankeschön an René, der uns mit vielen tollen Bildern versorgt hat. Merci!


Datum: 28. 10. 2010
25 Läufer waren am Charity Event 2010 trotz garstigem Herbstwetter am Start!!!

Vielen, vielen Dank für euren Einsatz! Wir sind stolz auf das riesige Engagement und dankbar für die breite Unterstützung und die vielen positiven Rückmeldungen, die wir bekommen haben. Vielen Dank auch an unseren Z’vieri-Sponsor der Schenker Hydraulik AG.

Wir gratulieren allen Läufern ganz herzlich zu diesen tollen Resultaten!

- Halbmarathon:
Maurer Esther, 1:43.30,8, Age Group 48, Gesamt 154
Steffen Peter, 1:30.04,1, Age Group 36, Gesamt 366
Charvet Magalie, 1:46.14,7, Age Group 71, Gesamt 197
Aebi Hansjörg, 1:35.11,0, Age Group 232, Gesamt 627
Gloor Jürg, 1:38.44,0 Age Group 327, Gesamt 867
Gottermayer Stefan, 1:37.13,9, Age Group 279, Gesamt 753
Greuter Sabine, 1:50.08,1, Age Group 55, Gesamt 280
Kreijger Ivo, 1:44.58,0, Age Group 200, Gesamt 1360
Suter Martina, 1:55.13,3, Age Group 141, Gesamt 418
Mangold Christian, 1:32.06,5, Age Group 175, Gesamt 465
Mauch Georges, 1:35.03,9, Age Group 197, Gesamt 620
Tamai Almo, 1:49.29,2, Age Group 616, 1670
Schubien Wiebke, 1:37.13,9, Age Group 31, Gesamt 76
Sonja Schnider, 1:56.51,1, Age Group 171, Gesamt 472
Marion Schnider, 1:56.50,9 Age Group 170, Gesamt 471
Leuenberger Patrick, 1:42.55,1, Age Group 452, Gesamt 1191
Köhn Matthias, 1:53.43,2, Age Group 337, Gesamt 1893
Mauch Christoph, 1:19.50,9, Age Group 22, Gesamt 56
Roidl Gabriele, 1:52.46,0, Age Group 120, Gesamt 343
Schenker Christoph, 1:27.08,4, Age Group 83, Gesamt 227
Prodromos Taki, 1:27.09,9, Age Group 84, Gesamt 229
Conti Daniela, 1:53.50,9, Age Group 128, Gesamt 380

- 10-km-Lauf
Grob Bertrand, 39.06,9, Age Group 52, Gesamt 64

- Team-Wettkampf:
Corina Stalder, 1:50.40,3, Rang 54

PS: Martin „Tinu“ Hiltbrand musste das Rennen leider bei km 7 nach einem Sturz abbrechen. Wir wünschen auf diesem Weg gute und schnelle Besserung!




Datum: 14. 10. 2010
25 Anmeldungen vom Tri-Club Aarau für den Charity Event! Hier die letzten Infos für Kurzentschlossene:

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Nur noch 2 Tage bis zum Hallwilerseelauf. Der Tri-Club Aarau wird dieses Jahr mit sensationellen 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Start stehen. Unser Charity Event zugunsten der Krebsliga ist bereits vor dem Start ein voller Erfolg. Hierzu zuerst ein grosses Dankeschön.

Leider konnten sich nicht alle von Euch ein T-Shirt der Krebsliga-Aargau ergattern. Nach dem Aufruf in der Zeitung war der Run auf die 50 T-Shirts einfach zu gross. Als Zeichen für unser Engagement wird der Tri-Club Aarau für alle Mitglieder, die nicht im Krebsliga T-Shirt laufen, den Solidaritätsbeitrag spenden. Ihr lauft also alle für eine gute Sache!

Fototermin:

Der Fototermin findet am Samstag um 11.45 Uhr am Stand der Krebsliga statt. Dieser befindet sich im Zielgelände bei der Badi. Wäre toll wenn möglichst alle erscheinen (mit + ohne Krebsliga T-Shirt sowie auch Begleiter sind willkommen).

Zvieri:

Nach dem Lauf seit Ihr herzlich zu einem kleinen Zvieri am Stand der Krebsliga eingeladen. Schenker Hydraulik und der Tri-Club Aarau offerieren diese Stärkung allen unseren Läufern und Begleitpersonen.

Liebe Grüsse und bis am Samstag.

Hansjörg



Datum: 28. 09. 2010
Erlebnisbericht Berlin-Marathon von Georges Mauch

Am letzten Dienstag sah ich meine Teilnahme am Berlin-Marathon in ernsthafter Gefahr. Eine Magendarminfektion erwischte mich. Am Freitag war ich soweit bereit um zumindest nach Berlin fliegen zu können - aber Carboloading und optimal erholt? Weit gefehlt.

Am Freitagnachmittag holte ich meine Startnummer ab und begann zumindest mit der flüssigen Enrgieaufnahme mit Dextro Energy. Am Abend nach einer eher ernüchternden kleinen Laufrunde konnte ich das erste Mal wieder was richtiges Essen.

Am Samstagmittag startete ich zusammen mit meinem Sohn Tobi am Bambinilauf - 500 m auf dem ehemaligen Flughafengelände Tempelhofen. Der Junior machte es vor und gewann souverän den Lauf seiner Kategorie. Im Anschluss folgte noch eine kleine Laufeinheit bei Regen zurück ins Hotel - quasi als als Vorgeschmack auf den kommenden Sonntag.

Punkt 0600 Uhr traff ich viele andere Athleten beim Frühstück im Hotel. Einige jammerten bereits jetzt über das regnerische und kalte Wetter..

Um 0903 Uhr war auch ich froh, als das Rennen losging. Ich empfand das kühle Nass als positiv, Überhitzung war heute schon mal ausgeschlossen.
Ich kam gut voran, zahlte aber ab Kilometer 25 nach und nach Tribut auf Grund der Kälte, welche Waden und Oberschenkel zu Stein erstarren liess. Doch der Kopf passte in diesem Rennen. Ich lief bis ins Ziel durch und erreichte mit 3h19:18 eine neue persönliche Bestzeit.

Nun geniesse ich das Nichtstun und verweile mit meiner Familie noch ein paar Tage in Berlin.

Viele Grüsse aus Berlin
Georges Mauch



Datum: 23. 09. 2010
Erlebnisbericht von Patrick Leuenberger (Ultratrail Tour du Mont Blanc)


Endlich ist es soweit. Nach 8 Monaten Vorbereitungszeit starte ich in wenigen Minuten mit dem Ziel, nach 166 km und 9600 Höhenmetern den Mont Blanc umlaufen zu haben und wieder in Chamonix anzukommen. Die Nationalhymnen von Frankreich, der Schweiz und Italien werden abgespielt. Nachdem es heute Nachmittag sehr stark geregnet hat, ist es jetzt um 18:30 trocken. Mit einer La-Ola-Welle werden wir losgeschickt.

Ich kann von Beginn an ein konstantes Tempo laufen. Nach 8 km folgen die ersten 1000 Höhenmeter bergauf. Danach geht es wieder 1000 Höhenmeter hinunter nach Saint-Gervais zu ersten Verpflegungszone nach 21 km. Der Wasservorrat ist rasch aufgefüllt und ich will gerade die Verpflegungszone wieder verlassen, da merke ich, dass ständig irgendwelche Durchsagen über den Lautsprecher erfolgen. „Das Rennen ist abgebrochen!“ Was ist passiert? Zwei Meter neben mir gibt einer der Organisatoren ein Interview in eine Fernsehkamera. Das Rennen musste infolge der sich dauernd verschlechternden meteorologischen Bedingungen (Nebel, Regen, Schnee, Wind) im während der Nacht zu durchlaufenden Gebiet (3x bis auf 2500 Meter) abgebrochen werden. Nach Möglichkeit soll es am Samstag um 10 Uhr ab Courmayeur einen Start auf einer verkürzten Strecke geben.

Die Verpflegungszone füllt sich immer mehr. Bis am Schluss werden rund 2000 Läufer in Saint-Gervais stranden. Mit Zügen und Bussen werden wir wieder nach Chamonix zurückgeführt.

Ein weiteres Rennen über 111 km (TDS), welches um Mitternacht hätte gestartet werden sollen, muss ebenfalls abgesagt werden.

Um 02:30 senden die Organisatoren ein SMS: „Start um 10 Uhr in Courmayeur für die Läufer des UTMB und der TDS“. Um 05:00 ein weiteres SMS: „Es hat nur für 1000 Läufer Busse nach Courmayeur, da infolge des schlechten Wetters auch Läufer nach Chamonix zurückgeholt werden mussten, welche auf einer anderen Strecke (CCC) unterwegs waren. Abfahrt der Busse um 06:30“. Um 06:00 stehe ich vor dem Sportzentrum und warte auf die angekündigten Busse. Es herrscht ein ziemliches Durcheinander. Noch kann niemand wirklich sagen, wie das angesetzte Rennen verlaufen wird. Mit dem zweiten Bus fahre ich nach Courmayeur. Briefing um 09:30 in Courmayeur. Wir werden eine Strecke von 89 km und zirka 5600 Höhenmeter über die Schweiz zurück nach Chamonix laufen können.

10 Uhr. Nochmals werden die Emotionen angeheizt und 1'250 Läufer losgeschickt. Die ersten Kilometer und 800 Höhenmeter gehen nicht mehr so gut wie am Vorabend. Ich merke die 21 Kilometer und vor allem die 1000 Höhenmeter bergab von Freitagabend noch. Nach dem ersten Aufstieg komme ich immer besser in Fahrt. Das Rennen ist von Beginn an recht schnell. Nach 16 Kilometern folgt der zweite grosse Aufstieg mit 800 Höhenmetern. Wieder herrschen auf 2500 Meter Nebel, Regen und starke Winde. Da es jedoch Tag ist, ist es kein Problem die Strecke zu finden. Auf dem Gipfel angekommen geht es anschliessed während 20 Kilometern 1600 Höhenmeter hinunter.

Der dritte Aufstieg ist mit 500 Höhenmetern vergleichsweise kurz. In Champex ist die nächste grosse Verpflegungszone. Nach 10 Minuten habe ich meine Wasservorräte aufgefüllt und etwas gegessen. Der vierte Aufstieg auf den Bovine ist mit seinen 800 Höhemeter auf 4 Kilometern berüchtigt. Ich bin über mich selber erstaunt, dass ich noch immer ein hohes Tempo laufen kann. Wenn nur nicht plötzlich der Hammermann kommt. Der Abstieg von 2000 Meter hinunter auf 1300 Meter nach Trient ist mit Wurzeln und extrem viel Matsch äusserst schwierig. Mein Tempo hinunter ist jedoch so hoch, dass ich dauernd andere Läufer überhole (herzlichen Dank an Wiebke und an meinen Arzt), keiner kann mir folgen. In Trient heisst es wieder verpflegen. Diesmal reichen 3 Minuten und der fünfte Aufstieg von 800 Höhenmetern kann in Angriff genommen werden. Oben angekommen geht wieder dasselbe Spiel los. Ich laufe hinunter als hätte ich nie Knieprobleme gehabt. Was für ein Gefühl! Ein Läufer der mir folgen will, landet nach ein paar Minuten im Gebüsch – und weg war er.

Nach 4 flachen Kilometern (+/- 200 Höhenmetern) kommt schon der letzte Aufstieg. 800 Höhenmeter auf 3 km – also das Beste zum Schluss. Danach geht es während 4 km 200 Höhenmeter hinunter. Das ist die mühsamste Strecke. Der Weg führt ständig über grössere und kleinere Felsbrocken. Boden sieht man keinen. An ein normales Laufen ist nicht zu denken. 2 Meter hinauf, 1 Meter hinunter, 5 Meter flach, 1 Meter hinauf, 3 Meter flach usw. Trotzdem versuche ich bei jeder Möglichkeit mein Tempo immer wieder zu erhöhen.

Endlich! Noch 9 Kilometer und 900 Höhenmeter bis nach Chamonix. Mein Tempo ist noch immer hoch; die vielen Wurzeln stören mich nicht. Um 01:52 komme ich in Chamonix an. Meine Familie ist froh, dass sie diesmal nicht mitten in der Nacht aufstehen müssen. Der 166. Rang bestätigt meinen Eindruck. Diesmal hat wirklich alles gepasst. Die richtigen Kleider mitgenommen, die richtige Verpflegung im Gepäck, die richtige Lampe dabei gehabt und das Rennen richtig eingeteilt.



Datum: 16. 09. 2010
Triathlon Locarno / Jungfrau-Marathon

Triathlon Locarno

Am 4. und 5. September stand Locarno wieder einmal ganz im Zeichen des Triathlons. Neben dem Mini-Tri und dem berühmt berüchtigten Mitteldistanzrennen wurde dieses Jahr zum ersten Mal auch das Rennen über die olympische Distanz durchgeführt. Von Seiten des Tri-Club Aarau nahmen bei gutem Wetter acht Athleten, davon drei Nachwuchs-Triathleten teil. Wir gratulieren allen Teilnehmern ganz herzlich!

In der ohne Zeit- und Rangwertung durchgeführten Kategorie Baby Zip 3-4 und in der Kategorie Bambini Mini Zip starteten und finishten folgende Athleten:
Ain Mauch (Baby Zip 3-4)
Cyrus Mauch (Bambini Mini Zip)
Tobias Gian Mauch (Baby Zip 3-4)

Kategorie Sprint-Tri:
Christoph Mauch 57.43, Age Group 1, Gesamt 3
Thomas Läubli 1:02.04, Age Group 5, Gesamt 22
Georges Mauch 1:07.17, Age Group 20, Gesamt 69

Kategorie Medium Distance:
Markus Kälin 5:07.50, Age Group 25, Gesamt 111
Domenico Finocchiaro, 4:58.56,9 Age Group 23, Gesamt 87
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18. Jungfrau-Marathon

Auch in diesem Jahr war der Ansturm auf die begehrten Startplätze am Jungfrau Marathon enorm und die Organisatoren konnten sich am Wettkampftag über beste Bedingungen freuen. Traumwetter, eine grandiose Aussicht auf die Berglandschaft und 4‘600 laufbegeisterte Marathonis, die es kaum erwarten konnten, das Rennen in Angriff zu nehmen. Nach der Aufwärmrunde quer durch Interlaken führte die Strecke nach Wilderswil, dann die „Wand“ hoch nach Wengen und weiter auf die Kleine Scheidegg. Dabei galt es, 1‘839 Höhenmeter zu bewältigen.

Die Organisation des Jungfrau Marathons ist aus logistischen Gesichtspunkten eine riesengrosse Herausforderung: Über 30 Tonnen Gepäck mussten ins Ziel transportiert werden, Sanitätsdienste wurden positioniert, warme Duschen für alle Athleten in Armeezelten installiert, Verpflegung, Medaillen und Finisher-Shirts bereitgestellt.

Bei den Frauen machte Simona Staicu das Rennen. Simone Niggli-Luder erkämpfte sich vor Jasmin Nunige den zweiten Platz. Auf den ersten zehn Plätzen klassierten sich fünf Schweizerinnen. Das Rennen der Männer gewann der fünffache Berglaufweltmeister Marco de Gasperi aus Italien vor dem Schweizer Marc Lauenstein und Huw Lobb aus Grossbritannien. Auch zahlreiche Prominente waren am Start, darunter Extrembergsteiger Ueli Steck, der den Lauf auf dem 186. Rang beendete. Wir gratulieren unseren beiden Mitgliedern ganz herzlich!

Matthias Wunderlin, 4:19.24,1, Age Group 172, Gesamt 370
Michael Duerst, 5:07.19,3, Age Group 323, Gesamt 1446



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